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Click-and-Collect Boom: Omnichannel-Strategien in Supermärkten

Click-and-Collect Boom: Omnichannel-Strategien in Supermärkten

Der Click-and-Collect-Service erlebt in deutschen Supermärkten einen echten Boom. Er verbindet Online-Bestellung mit Abholung vor Ort und treibt die Omnichannel-Strategien der Händler voran, indem er Bequemlichkeit und Effizienz vereint.

Kunden schätzen die Flexibilität: Online einkaufen, Zeit sparen und die Ware schnell abholen. Dieser Trend hat sich seit der Pandemie fest etabliert und wächst weiter, angetrieben durch steigende E-Commerce-Akzeptanz und Verbraucherwünsche nach Kontrolle über den Einkaufsprozess[1].

Das explosive Wachstum von Click-and-Collect

In Deutschland nutzten 2024 bereits 27,7 Prozent der Konsumenten Click-and-Collect für Lebensmittel – ein Anstieg von 23,4 Prozent im Jahr 2020. Prognosen sehen den europäischen Markt bis 2033 auf 276 Milliarden US-Dollar wachsen, mit einer jährlichen Rate von 22 Prozent[1].

Im Jahr 2026 wird Click-and-Collect zentraler Bestandteil der Supermarktstrategien sein, passend zu Kunden, die Schnelligkeit und Bequemlichkeit priorisieren[1]. Der gesamte Online-Lebensmittelhandel in Deutschland soll bis 2030 auf 18 Milliarden Euro ansteigen[3].

43 Prozent der Befragten sehen in Click-and-Collect Zeitersparnis und Flexibilität, während 35 Prozent skeptisch bleiben und den Ladenbesuch bevorzugen[3]. Dennoch überwiegt die Akzeptanz, besonders bei Jüngeren, die online und offline mischen[3].

Erfolgreiche Omnichannel-Strategien großer Player

Rewe führt 2025 den Online-Markt an, inklusive Click-and-Collect-Umsätzen, vor Picnic, das bei reinen Lieferungen führt[2]. Beide bieten parallele Kanäle: Click-and-Collect senkt Kosten und erfüllt unterschiedliche Bedürfnisse[5].

Viele Supermärkte kombinieren Lieferservices mit Abholoptionen, um flexibel zu bleiben. Der Markt hat sich post-pandemisch stabilisiert, mit Fokus auf geplante Wocheneinkäufe statt spontaner Bestellungen[5].

  • Rewe: Online-Bestellung mit Filialabholung in 91 Städten[2].
  • Picnic: Starkes Wachstum um über 30 Prozent, Edeka-beteiligt[2].
  • Weitere Anbieter: Flaschenpost, Flink, Knuspr mit Amazon[2].

Treueprogramme und Datenanalysen ergänzen Omnichannel: Sie tracken Präferenzen, personalisieren Angebote und messen Umsatz in Echtzeit, besonders bei Inflation[1].

Vorteile für Verbraucher und Herausforderungen für Händler

Für Kunden bedeutet Click-and-Collect keine Liefergebühren, die 38 Prozent ablehnen[3]. Frisches Obst, Gemüse und Bio-Produkte dominieren Online-Warenkörbe – in Berlin bis 63 Prozent der Bestellungen[4].

Supermärkte gewinnen durch höhere Reichweite: Babyboomer entdecken Komfort, Online-Umsätze wachsen um über zehn Prozent jährlich[2]. Omnichannel erweitert das Laden-Erlebnis mit Apps und Self-Scanning[9].

Herausforderungen: Abnehmende Loyalität erfordert segmentierte Angebote. Händler müssen stationär und digital balancieren, da 46 Prozent noch rein offline einkaufen[3]. Retail Media und Eigenmarken stärken die Position[1].

Ausblick: Die Zukunft des Supermarkt-Einkaufs

Bis 2026 werden Omnichannel-Strategien mit Click-and-Collect den Einzelhandel prägen. Händler, die nahtlos online und offline verknüpfen, profitieren vom Wachstum. Verbraucher gewinnen Flexibilität, Händler Daten und Effizienz.

Integrierte Plattformen, personalisierte Rabatte und nachhaltige Optionen wie Bio treiben den Boom weiter. Wer mithält, sichert sich Marktanteile in einer digitalen Welt.

Fazit

Der Click-and-Collect-Boom revolutioniert Supermärkte durch smarte Omnichannel-Strategien. Er verbindet Bequemlichkeit mit Kostenkontrolle und passt perfekt zu modernen Lebensstilen. Supermärkte wie Rewe und Picnic zeigen: Wer digital und physisch verknüpft, gewinnt Kunden langfristig. Die Zukunft gehört nahtlosen Einkaufserlebnissen – greifen Sie zu!